Ein nachhaltiges Unternehmen werden

Mensch & Arbeit · Müller & Mooseder

Ein nachhaltiges Unternehmen werden – mit einer Nachhaltigkeitsstrategie, die zu Ihnen passt

Keine Strohfeuer, keine überfordernden Maßnahmen: Wir begleiten Sie als Guides und Moderatoren mit einer Nachhaltigkeits-Roadmap – von der Exploration über klare Ziele bis zur Umsetzung mit Ihren Mitarbeitenden.

Techniker mit orangefarbenem Schutzhelm und Warnweste montiert Solarmodule
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In vielen Unternehmen liegen große Nachhaltigkeitspotenziale brach. Wir unterstützen Entscheiderinnen und Entscheider, die sich nicht von der Zukunft einholen lassen wollen, deren Nachhaltigkeitsstrategie aber noch wenig ausgereift ist – damit aus unterschiedlichen Motivationslagen klare Ziele und ein praktisch und ökonomisch realisierbarer Weg werden.

Kurz gesagt

Die Müller & Mooseder Unternehmensberatung, Dachau bei München, begleitet Unternehmen bundesweit auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen. Mit einer Nachhaltigkeits-Roadmap – Kickoff, Exploration vor Ort mit Interviews, Daten und Fokusgruppen, Motivations- und Strategieworkshop, Workshop „Zukunftsplan“, Kommunikationsstrategie und modulare Umsetzung mit Fachleuten Ihres Unternehmens – entwickeln wir eine Nachhaltigkeitsstrategie, die zu Ihrem Unternehmen passt. Orientierung gibt die Gemeinwohl-Matrix. Themenfelder reichen von Energie, Lieferkette und Kreislaufwirtschaft bis zu Fairness, Führungskultur und einem gesunden, motivierenden Arbeitsfeld. Nachhaltigkeit macht Unternehmen zugleich resilienter.

Inhalt
  1. Zukunftsperspektive
  2. Resilienz
  3. Roadmap
  4. Themenfelder
  5. Gemeinwohl-Matrix
  6. Häufige Fragen
  7. Kontakt
  8. ↑ nach oben

Back to the future

Nachhaltigkeit als Zukunftsperspektive für Ihr Unternehmen

Ein Mann zeichnet den Kreislauf Sustainability aus Society, Economy und Environment auf eine Glasscheibe
Nachhaltigkeit verbindet Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt

Der Klimawandel hat das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den letzten Jahren dramatisch erhöht. Auch wenn es noch nicht in allen Teilen der Bevölkerung angekommen ist, so ist doch allen Fachleuten klar: Die wirtschaftliche Entwicklung kann nur dann weiter gedeihen, wenn wir es schaffen, dabei auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu achten. Die Zukunft beginnt jetzt.

Dieses Wissen setzt inzwischen auch die Politik unter Druck, und gesetzliche Regelungen werden zunehmend durch Nachhaltigkeitsaspekte geprägt – etwa durch die europäische Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), deren Fristen die EU 2025 verschoben hat und deren Anwendungsbereich überarbeitet wird. Ob und ab wann Ihr Unternehmen berichtspflichtig ist, klären Sie bitte mit Ihrer Wirtschaftsprüfung; wir unterstützen Sie bei Strategie, Beteiligung und Umsetzung.

Aber lohnt es sich für Unternehmen, abzuwarten, bis es wirklich nicht mehr anders geht? Immer wieder erleben wir, dass uns Führungskräfte sagen: „Wir haben es verpasst, wir haben den Anschluss an die Entwicklung verloren.“ In der Elektromobilität, in der Energiebranche, selbst in der Landwirtschaft kann man beobachten, dass Deutschland enormen Nachholbedarf hat. Den Fehler des zu langen Wartens müssen wir nicht ständig wiederholen.

Viele Kundinnen und Kunden wünschen sich bereits jetzt nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen, und dieser Trend wird zunehmen. Und Beschäftigte fragen zunehmend nach dem Sinn ihrer Arbeit. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann ein ernsthaftes Engagement für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sinnstiftend sein und zu höherem Commitment beitragen.

Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen fallen nicht vom Himmel. Entscheidend ist der Umgang mit Ressourcen und der Prozess, in dem diese in Produkte und Dienstleistungen verwandelt werden. Die systematische und gezielte Realisierung von Nachhaltigkeitspotenzialen erhöht langfristig die Wirtschaftlichkeit von Produktion und Dienstleistungen, motiviert die Belegschaft und hat deutlich positive Auswirkungen auf die Attraktivität des Unternehmens und seiner Produkte beziehungsweise Dienstleistungen.

Was uns immer wieder auffällt: In vielen Unternehmen liegen große Nachhaltigkeitspotenziale brach. Diese Beobachtung war für uns Anlass, Unternehmen zu unterstützen, deren Entscheiderinnen und Entscheider sich nicht von der Zukunft einholen lassen wollen, deren Nachhaltigkeitsstrategie aber noch wenig ausgereift ist.

Das Transition-Problem: Wie schaffen wir den Übergang zur Nachhaltigkeit, wenn die Rahmenbedingungen noch nicht mitziehen?

Die Wirtschaft der Zukunft wird nachhaltig sein, oder sie wird nicht mehr sein. Viele Menschen – auch im Management von Unternehmen – haben begriffen, dass Nachhaltigkeit der Begriff für ein Wirtschaften ist, das darauf ausgelegt ist, seine eigenen Grundlagen auf lange Sicht zu erhalten. Tatsächlich bedroht uns die Nicht-Nachhaltigkeit des Wirtschaftens der vergangenen Jahrzehnte bereits jetzt in den Grundlagen unseres heutigen Wirtschaftens. Artensterben und Klimawandel, aber auch die Knappheit an bestimmten Rohstoffen sind erste Zeichen dafür. Auch das wird in vielen Unternehmen heute klar verstanden.

Das Problem ist: Unternehmenserfolg wird heute in Quartalszahlen gemessen. Die langjährige Zukunftsperspektive spielt dabei oft eine geringere Rolle (was zum Beispiel die deutsche Autoindustrie in große Bedrängnis gebracht hat). In der Regel wird der Unternehmenserfolg ausschließlich in Geld beziehungsweise Gewinn gemessen; andere Kriterien sind (noch) nicht etabliert. Die derzeitigen Rahmenbedingungen bestrafen Nachhaltigkeit insofern, als nachhaltige Produktion teurer ist, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen aber in vielen Bereichen nicht die nötige Nachfrage und den erforderlichen Mehrerlös erreichen. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es für Unternehmen äußerst schwierig, Nachhaltigkeit zu realisieren, ohne erhebliche Wettbewerbsnachteile zu erleiden. Hier greift das Gefangenendilemma. Und da der individuelle Erfolg von Vorständen an der wirtschaftlichen Performance gemessen wird, stehen die Aspekte der Nachhaltigkeit immer hintan:

  • Nachhaltigkeit gilt als Nice-to-have: etwas, das man sich leisten können muss und nur berücksichtigen kann, wenn es einem wirtschaftlich hervorragend geht.
  • Nachhaltigkeit gilt als Marketinginstrument: Wie kann ich mit möglichst geringen Kosten einen möglichst großen Eindruck von Nachhaltigkeit erzeugen und so Kundinnen und Kunden für mich gewinnen?
  • Nachhaltigkeit gilt als etwas, das man berücksichtigen kann, aber nicht muss (das Einzige, was ein Unternehmen gegenwärtig MUSS, ist Gewinn erwirtschaften).

Von der Zukunft her gesehen, sieht die Sache ganz anders aus: Aus dieser Perspektive ist Nachhaltigkeit letztlich das Wichtigste, was ein Unternehmen berücksichtigen muss, weil eben diese Zukunft sonst in höchstem Maße gefährdet ist. Vielen Führungskräften und Entscheidungstragenden ist diese Erkenntnis völlig klar, weil sie evident und logisch ist. Nur findet sich diese Perspektive kaum in den gegenwärtigen Rahmenbedingungen.

Dieser Widerspruch ist schwer auszuhalten. Zum Glück gibt es gute Ansatzpunkte, und es ist nicht notwendig zu warten, bis die Rahmenbedingungen eines Tages so gestaltet sind, dass Nachhaltigkeit zur zentralen Vorgabe wird.

Ein Panda liegt entspannt auf einem Ast

Ein Berg von Fragen

Der Zustand der Hemmung ist verständlich, denn man sieht sich bei der Thematik zunächst einem Berg von Fragen gegenüber:

  • Es gibt zahllose Ansatzpunkte – wo soll man beginnen?
  • Welche Nachhaltigkeitsoptionen sehen Kundinnen und Kunden besonders positiv, und welche unterstützen Akquise und Kundenbindung?
  • Welche Auswirkungen hat eine Nachhaltigkeitsstrategie auf Motivation und Commitment der Mitarbeitenden?
  • Wie sieht der Business Case für die verschiedenen Optionen aus?
  • Was ist im eigenen Unternehmen praktisch realisierbar, und wie hoch ist der Arbeitsaufwand?

Fast jedes Unternehmen hat brachliegende Nachhaltigkeitspotenziale, die es zu entdecken und zu heben gilt.

Die Nachhaltigkeits­strategie: erst Ziele, dann Details

Bevor man sich mit Detailfragen zur Realisierung einzelner Potenziale befasst, ist es entscheidend, die unterschiedlichen Motivationslagen in klare Ziele zu übersetzen, die die wirksamsten und am besten realisierbaren Nachhaltigkeitsthemen in den Blick nehmen, und eine Strategie zu entwickeln, wie die Umsetzung praktisch und ökonomisch realisierbar ist.

Wir sind dabei Guides, Moderatoren und manchmal auch Geburtshelfer auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Unsere Leistung besteht im Wesentlichen darin, Ihren Weg zur Nachhaltigkeit nachhaltig zu gestalten. Keine Strohfeuer, keine überfordernden Maßnahmen, sondern ein evolutionärer Ansatz, der klar in die Zukunft weist und genau zu Ihrem Unternehmen passt.

Resilienz

Nachhaltigkeit macht resilienter

Die Corona-Pandemie hat ab 2020 deutlich gemacht, dass eine einseitige Orientierung an Quartalsergebnissen zu Systemen führt, die nur eine geringe Widerstandsfähigkeit beziehungsweise Resilienz aufweisen. Die internationale Verflechtung der Lieferketten entlang eines Kostengradienten hat zu Abhängigkeiten geführt, etwa vom Funktionieren der chinesischen Wirtschaft. Die Verknappung von Rohstoffen und die Begrenzung von Emissionen setzen althergebrachten Produktionsweisen ein Verfallsdatum. Spätestens die Pandemie und die folgenden Störungen der Lieferketten haben gezeigt: Die Wirtschaft muss resilienter werden – das Wirtschaftssystem als Ganzes ebenso wie jedes einzelne Unternehmen.

Glücklicherweise sind Nachhaltigkeit und Resilienz enge „Geschwister“. Unsere Beratung in Richtung von mehr Nachhaltigkeit führt in aller Regel auch zu einer größeren Resilienz:

Regional verankert

regionale Verankerung und Vernetzung in zumindest teilautarken Strukturen

Faire Partnerschaften

Aufbau tragfähiger und fairer Partnerschaften im internationalen Kontext

Erneuerbare Ressourcen

Nutzung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien

Langlebige Produkte

Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten

Bindung mit Sinn

langfristige Bindung eines Stamms von Mitarbeitenden mit hohem Commitment und intrinsischer Sinn-Motivation

Neue Möglichkeiten

Entfalten Sie neue Möglichkeiten – wir beraten Sie gern.

Roadmap

Die Nachhaltigkeits-Roadmap für Ihr Unternehmen: in sechs Schritten zur Nachhaltigkeits­strategie

  1. Kickoff Nach einer intensiven Abstimmung mit Ihnen als Auftraggeberin oder Auftraggeber und gegebenenfalls weiteren Entscheidungstragenden starten wir mit einem Kickoff-Workshop, in dem wir bereits einige Impulse setzen und einen Überblick über die Projektschritte geben.
  2. Exploration Wir gehen vor Ort in Ihr Unternehmen, führen Interviews, erfassen qualitative und quantitative Daten, leiten Fokusgruppen, optional auch Open-Space-Meetings – orientiert an der Gemeinwohl-Matrix und an unternehmensspezifischen Aspekten.
  3. Motivation und Strategie Im Motivations- und Strategieworkshop moderieren wir den Dialog der Entscheidungstragenden, um die verschiedenen Motivlagen transparent zu machen und zu integrieren. Es folgen die Strategieentwicklung und realistische Projektziele.
  4. Zukunftsplan Im Workshop „Zukunftsplan“ entstehen – unter anderem mit Methoden der Zukunftswerkstatt – Ideen, die die Strategie mit Leben füllen. Sie werden priorisiert, konkretisiert und in einen Projektplan übersetzt, der noch einmal einen Reality-Check bekommt (keine Strohfeuer!).
  5. Kommunikation Im Workshop Kommunikation und Marketing entwickeln wir eine Strategie, wie Sie Ihre Bemühungen intern und extern kommunizieren und so eine höhere Attraktivität für Kundschaft und Mitarbeitende erreichen.
  6. Umsetzung Modulare Konzeption der priorisierten Themen: Mit Fachleuten Ihres Unternehmens arbeiten wir die Umsetzungskonzepte aus; wo spezifische fachliche Expertise notwendig ist, vermitteln wir sie.

Wir erarbeiten so den gesamten Realisierungspfad:

  • Vision
  • Motivation
  • Ressourcen
  • Fähigkeiten
  • Aktionsplan
  • Wandel
Eine Hand hält ein grünes Unendlichkeitszeichen aus Gras – Sinnbild für Kreislaufwirtschaft

Kommunikation von Anfang an. Wir entwickeln von Beginn an eine interne und externe Kommunikationsstrategie nach dem Motto: Tue Gutes, freue dich darüber und lass andere davon wissen. Es ist von größter Bedeutung, dass das Thema Nachhaltigkeit aus der „Das darf ich nicht mehr“-Ecke herauskommt und deutlich wird, dass der Erhalt der Lebensgrundlagen eine motivierende, erfreuliche, uns alle bereichernde Aufgabe ist.

Change Management beginnt mit Beteiligung. Ebenso wichtig ist es, die Gelegenheit zu nutzen, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in diesem Prozess mit ihren Ideen einbringen können. Die Projektarbeit ist in den meisten Themenbereichen agil angelegt und wird Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, den wir gern weiter begleiten.

Themenfelder

Mögliche Themenfelder

Themenfelder können beispielsweise sein:

  • Energieversorgung
  • Dienstreisen und Arbeitswege
  • Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens
  • Lieferkette, Rohstoffe und Vorprodukte
  • Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft
  • Fairness im Unternehmen
  • Fairness im Umgang mit Lieferanten und Kooperationspartnern
  • Weiterentwicklung der Führungskultur im Sinne von Supportive Leadership
  • Gestaltung eines gesunden und motivierenden Arbeitsfelds im Unternehmen (= Fehlzeiten-Prävention)
  • Finanzen und Unterstützungsprojekte

Hintergrund

Hintergrund: die Gemeinwohl-Matrix

Die Gemeinwohl-Matrix ist ein Instrument der Gemeinwohl-Ökonomie, das verschiedene Felder der Nachhaltigkeit integriert. Sie macht unter anderem die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) für Unternehmen greifbar. Die Matrix ermöglicht ein Audit-Verfahren, kann aber auch als Experimentier- und Entwicklungsfeld auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit genutzt werden. Mehr zu den Zielen in Deutschland im SDG-Portal.

Gemeinwohl-Matrix 5.0: die Werte Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung gekreuzt mit den Berührungsgruppen Lieferantinnen und Lieferanten, Eigentümerinnen und Eigentümer und Finanzpartner, Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden und Mitunternehmen sowie gesellschaftliches Umfeld – 20 Themenfelder von A1 bis E4
Die Gemeinwohl-Matrix (Fassung 5.0)
Logo Gemeinwohl-Ökonomie – Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft – Mitgliedsunternehmen

Als Müller & Mooseder Unternehmensberatung sind wir Mitglied im Verein für Gemeinwohl-Ökonomie.

Häufige Fragen

Fragen zur Nachhaltigkeits­strategie

Warum sollte ein Unternehmen jetzt eine Nachhaltigkeits­strategie entwickeln?

Weil Abwarten teuer werden kann. Viele Führungskräfte sagen uns: „Wir haben den Anschluss an die Entwicklung verloren.“ Kundinnen und Kunden wünschen sich zunehmend nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen, Beschäftigte fragen nach dem Sinn ihrer Arbeit, und gesetzliche Regelungen werden zunehmend durch Nachhaltigkeitsaspekte geprägt. Die systematische Realisierung von Nachhaltigkeitspotenzialen erhöht langfristig die Wirtschaftlichkeit, motiviert die Belegschaft und steigert die Attraktivität des Unternehmens und seiner Produkte.

Wo fängt man an?

Nicht bei den Details, sondern bei den Zielen. Zuerst geht es darum, die unterschiedlichen Motivationslagen in klare Ziele zu übersetzen, die die wirksamsten und am besten realisierbaren Nachhaltigkeitsthemen in den Blick nehmen, und eine Strategie zu entwickeln, wie die Umsetzung praktisch und ökonomisch realisierbar ist. Erst dann folgen die Detailfragen zu einzelnen Potenzialen. Fast jedes Unternehmen hat brachliegende Nachhaltigkeitspotenziale.

Wie läuft die Nachhaltigkeits-Roadmap ab?

Nach der Abstimmung mit Ihnen beginnen wir mit einem Kickoff-Workshop. In der Explorationsphase führen wir vor Ort Interviews, erfassen Daten, leiten Fokusgruppen und optional Open-Space-Meetings. Im Motivations- und Strategieworkshop werden die Motivlagen der Entscheidungstragenden transparent und handlungsleitende Ziele entwickelt. Im Workshop „Zukunftsplan“ entstehen Ideen, die priorisiert und in einen Projektplan mit Reality-Check übersetzt werden. Dazu kommen eine Kommunikationsstrategie und die modulare Umsetzung mit Fachleuten Ihres Unternehmens.

Warum macht Nachhaltigkeit Unternehmen resilienter?

Weil Nachhaltigkeit und Resilienz enge „Geschwister“ sind. Die Corona-Pandemie ab 2020 und die folgenden Störungen der Lieferketten haben gezeigt, wie wenig widerstandsfähig Systeme sind, die einseitig auf Quartalsergebnisse und Kostengradienten ausgerichtet sind. Nachhaltige Strategien stärken die Resilienz: regionale Verankerung und Vernetzung, faire Partnerschaften, nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien, langlebige und reparierbare Produkte und die Bindung von Mitarbeitenden mit hohem Commitment.

Was ist die Gemeinwohl-Matrix?

Die Gemeinwohl-Matrix ist ein Instrument der Gemeinwohl-Ökonomie, das verschiedene Felder der Nachhaltigkeit integriert. Sie kreuzt Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung mit den Berührungsgruppen eines Unternehmens und macht so unter anderem die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen greifbar. Sie ermöglicht ein Audit-Verfahren, kann aber auch als Experimentier- und Entwicklungsfeld genutzt werden. Wir orientieren uns in der Exploration an ihr.

Welche Themenfelder kommen in Frage?

Zum Beispiel Energieversorgung, Dienstreisen und Arbeitswege, die Gestaltung Ihrer Produkte und Dienstleistungen, Lieferkette, Rohstoffe und Vorprodukte, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, Fairness im Unternehmen und im Umgang mit Lieferanten und Kooperationspartnern, die Weiterentwicklung der Führungskultur im Sinne von Supportive Leadership, ein gesundes und motivierendes Arbeitsfeld (Fehlzeiten-Prävention) sowie Finanzen und Unterstützungsprojekte.

Erstellen Sie auch Nachhaltigkeits­berichte nach CSRD?

Nein, unser Schwerpunkt sind Strategie, Beteiligung und Umsetzung. Die europäische Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) betrifft vor allem größere Unternehmen; ihre Fristen hat die EU 2025 verschoben, und ihr Anwendungsbereich wird überarbeitet. Ob und ab wann Ihr Unternehmen berichtspflichtig ist, klären Sie bitte mit Ihrer Wirtschaftsprüfung. Eine tragfähige Nachhaltigkeitsstrategie ist aber für jede Berichterstattung eine gute Grundlage.

Wie beziehen Sie die Mitarbeitenden ein?

Change Management beginnt mit Beteiligung. In der Exploration sprechen wir mit Beschäftigten in Interviews und Fokusgruppen, und im weiteren Prozess können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einbringen. Die Projektarbeit ist meist agil angelegt und wird Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Wichtig ist, dass Nachhaltigkeit aus der „Das darf ich nicht mehr“-Ecke herauskommt und als motivierende, bereichernde Aufgabe erlebt wird.

Wie nehme ich Kontakt auf?

Schreiben Sie an info@win-win-work.de oder rufen Sie an unter 08131 310 68 72. Die Müller & Mooseder Unternehmensberatung sitzt in Dachau bei München, berät Unternehmen bundesweit und ist Mitglied im Verein für Gemeinwohl-Ökonomie.

Kontakt

Bei welchem Anliegen können wir Sie unterstützen?

Sprechen Sie uns an! Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihr Unternehmen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit steht und welcher Einstieg passt. Schreiben Sie an info@win-win-work.de oder rufen Sie an unter 08131 310 68 72.

Stand: 29.10.2026 · Müller & Mooseder Unternehmensberatung, Dachau