Fehlzeiten und Präsentismus


„Wir machen doch schon so viel – aber wir schaffen es einfach nicht, unsere Fehlzeiten zu reduzieren. Wir wissen nicht, woran es liegt.“
Diese oder ähnliche Aussagen hören wir immer öfter von Unternehmen.
Dabei kann es nicht darum gehen, Fehlzeiten zu unterdrücken, sondern vor allem, deren Ursachen zu beheben. Denn unnötige Fehlzeiten sind ein Indikator für Präsentismus und Motivationsverluste. Diese richten womöglich noch größeren wirtschaftlichen und persönlichen Schaden an.

Ein ausschließlich verhaltensorientiert ausgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement führt nachweislich nicht zu nachhaltigen Erfolgen, auch wenn es noch so viele tolle Angebote umfasst. BGM ist eine wunderbare Sache – aber so lange es isoliert betrieben wird, löst es das Problem eben nicht.


Wir unterstützen Sie bei der ursachengerechten Transformation von Fehlzeiten und Präsentismus.


Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, das Commitment ihrer Mitarbeiter zu fördern und eine gesunde Leistungskultur zu schaffen. Monokausale Ansätze reichen hierfür nicht aus. Wir haben daher eine fundierte Landkarte der Fehlzeiten-Ursachen entwickelt, die eine klare Diagnose ermöglicht und als Grundlage für eine zielgerichtete Strategie dienen kann.

Die gezielte Behebung von Ursachen für Absentismus führt nicht nur zu einer Reduktion der Fehlzeiten, sondern vor allem zu einer Verbesserung von Leistungsmotivation, Commitment und Betriebsklima. Ansätze zu einer bloßen Unterdrückung von Fehlzeiten bewirken demgegenüber gerade das Gegenteil.


Unser Leistungsangebot umfasst:


Strategie-Paket-Fehlzeiten-Mueller und Mooseder Unternehmensberatung

STUFe: Selbsteinschätzungs-Tool zur Ermittlung der Ursachen für Fehlzeiten & Präsentismus

STUFe_Selbsteinschaetzungstool_Mueller-und-Mooseder-Unternehmensberatung

Damit Sie gleich anfangen können, haben wir für Sie wichtige Elemente unserer Landkarte der Fehlzeiten-Ursachen in einem Selbsteinschätzungs-Tool zusammengefasst. Das STUFe-Tool ist für Personaler, Führungskräfte und Akteure des Betrieblichen Gesundheitsmanagements gedacht, die ihr Wissen für die Selbsteinschätzung nutzen wollen. Sie können das STUFe-Tool verwenden, um ggf. noch vorhandene „blinde Flecken“ in Ihrer bisherigen Analyse der Fehlzeiten-Ursachen aufzudecken. Das gelingt erstaunlich gut, denn Menschen wissen mehr, als ihnen bewusst ist und mit geeigneten Fragen lässt sich dieses Wissen heben.

Eine Besonderheit unseres Verfahrens ist, dass Sie die Gewichtung der Einflussfaktoren selbst anpassen können. So kann die Relevanz der Fehlzeiten-Treiber und Ressourcen in verschiedenen Unternehmenskulturen besser abgebildet werden.

Auf Basis einer systematischen Selbsteinschätzung der Fehlzeiten-Situation mit dem vorhandenen (aber verborgenen) Wissen können Sie gezielt in den Dialog mit Mitarbeitern und Kollegen im Management gehen und geeignete Strategien entwickeln.

Die Paper-Pencil-Version von STUFe können Sie bei uns kostenlos und völlig unverbindlich per Email anfordern.


Strategie-Workshop: Fehlzeiten und Präsentismus nachhaltig reduzieren – Leistungspotentiale freisetzen

Wir führen einen ganztägigen Intensiv-Workshop durch, an dem Führungskräfte, Personaler und Akteure des Gesundheitsmanagements teilnehmen.


Inhalte:

  • Ursachen und Zusammenhänge von Fehlzeiten, Präsentismus und unerwünschter Fluktuation
  • Analyse relevanter Handlungsfelder in Ihrem Unternehmen
  • Realistische Ansatzpunkte für Verbesserungen
  • Projektentwicklung und Change Management 

Vorbereitung:

  • Wir stimmen uns telefonisch mit Ihnen als Initiator/in ab (Ausgangslagen, spezifische Ziele, Rahmenbedingungen im Unternehmen). 
  • Sie erhalten unser Selbsteinschätzungs-Tool STUFe in einer Excel-Version (ca. 10 Minuten Bearbeitungszeit).
  • Sie senden uns das von 1-10 Personen ausgefüllte Selbsteinschätzungs-Tool zu, wir erstellen eine zusammenfassende Auswertung.
  • Optional: Weitere vorbereitende Telefonate mit 2-3 von Ihnen ausgewählten Teilnehmern des Workshops.
  • Optional: Am Nachmittag vor dem Workshops stehen wir für einen Betriebsbesuch in den relevanten Bereichen zur Verfügung. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung hilft es uns bei der Moderation des Workshops, wenn wir wenigstens einen ersten Eindruck von den Arbeitsplätzen bekommen.

Ergebnisse:

  • Nach dem Workshop erhalten Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit Empfehlungen für das weitere Vorgehen
  • Konsentierter Überblick über Fehlzeiten-Treiber und Ressourcen
  • Darstellung von Möglichkeiten zur vertiefenden Analyse in den relevanten Bereichen (die benötigten Tools stehen überwiegend kostenfrei zur Verfügung)

Strategie:

  • Priorisierung der Handlungsfelder
  • Commitment der verantwortlichen Entscheider
  • Projekt-Beteiligte und Promotoren
  • Projektplan 
  • Information & Kommunikation mit hoher Beteiligung

Wir bieten den Strategie-Workshop Fehlzeiten inkl. Auswertung der Selbsteinschätzungen mit STUFe und einer schriftlichen Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse mit konkreten Handlungsempfehlungen zu einem Pauschalpreis von 2.490,- Euro zzgl. MwSt. und Reisekosten an.

Falls Sie nach Vorliegen der Ergebnisse weitere Beratungsleistungen benötigten, erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot für die Konzeption und Umsetzung Ihrer Strategie an.


Vertiefende Analyse: So kommen Sie den Ursachen für hohe Fehlzeiten genauer auf die Spur.

Fragebogen-Verfahren

Um eine vollständige Übersicht der psychischen Gefährdungen und der Gesundheitssituation im Betrieb zu erhalten, bieten wir schriftliche Befragungen mit geeigneten Verfahren an, wie z. B. dem WAI (Workability Index) oder dem KFZA (Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse). Die Anwendung dieser Verfahren ist sinnvoll, weil damit ausgeschlossen wird, dass „blinde Flecken“ entstehen, z. B. durch Ausklammerung einzelner Bereiche. Außerdem sind diese Verfahren wissenschaftlich evaluiert.

Tiefere Erkenntnisse zur Situation in einzelnen Betriebsbereichen gewinnt man nur durch den direkten Dialog mit den Beschäftigten. Erst durch die intensive Einbindung der Mitarbeitenden wird deutlich, welche Veränderungen tatsächlich wirksam sein können. Der Strategie-Workshop zeigt zwar die Richtung, in der man weitergehen will und gibt auch viele konkrete Ansatzpunkte – aber der Weg muss natürlich erst einmal gegangen werden.


Fokusgruppen – so finden Sie die wirksamsten Maßnahmen gegen Fehlzeiten und Präsentismus

Eine von uns bevorzugte Methode ist die Arbeit mit Fokusgruppen.

Zu Fokusgruppen werden Mitarbeiter aus den verschiedenen Produktionsbereichen eingeladen, um gemeinsam, mit Hilfe einer professionellen systemischen Moderation herauszufinden, was die Ursachen für erhöhte Fehlzeiten sind – bzw. was die Bereiche „richtig“ machen, bei denen es besonders geringe Fehlzeiten gibt. Die systemische Moderation arbeitet mit Fragetechniken, die es erlauben, das soziale und strukturelle Ursachen- und Wirkungsgefüge zu erfassen, das am Ende zu hohen oder niedrigen Fehlzeiten führt. 

Die Arbeit mit Fokusgruppen liefert i.d.R. die Erkenntnisse, die eine Lösung der Problematik ermöglichen. Die Kunst bei der Leitung solcher Fokusgruppen besteht darin, aus diesen Runden kein „Jammertal“ werden zu lassen und auch nicht zuzulassen, dass „Sündenböcke“ identifiziert werden.

Arbeit inFokusgruppen

Ziel ist vielmehr, in einer konstruktiven, lösungsorientierten Atmosphäre nach Wegen zu suchen, die für Unternehmen und Mitarbeiter hilfreich sind. 

Unsere Erfahrung zeigt, dass dies gut gelingt. Der große Vorteil der Fokusgruppen gegenüber der Arbeit z. B. mit Fragebögen, ist der, dass keine Interpretationshürde besteht. Man muss sich nicht wieder von vorne fragen, was mit dem Ergebnis eigentlich gemeint ist, weil man dies unmittelbar im Dialog klären kann. Insofern ist diese Methode trotz des zunächst höheren Aufwands besonders effektiv.

Voraussetzung für die Durchführung dieses Ansatzes ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Geschäftsführung, Führungskräften und Betriebsräten.


Konzeption und Umsetzung geeigneter Maßnahmen

Mit der Erkenntnis von Chancen und Risiken ist es natürlich nicht getan: Letzlich geht es um die praxistaugliche Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen, die zur Überwindung von Absentismus und Präsentismus führen. Wir unterstützen Sie dabei bedarfsgerecht.

Massnahmen_zur_Reduktion_von_Fehlzeiten_Mueller und Mooseder Unternehmensberatung
  • Nachhaltige Arbeitsgestaltung (Perspektive: Selbstwirksamkeit und Personalentwicklung) und Weiterentwicklung der Unternehmenskultur (Perspektive: Zugehörigkeit und Bindung)

Seminare zum Thema „Fehlzeiten reduzieren und Präsentismus überwinden“

Wege zur Stärkung von Leistungsmotivation und Commitment.

Falls Sie sich in Ihrem Betrieb zunächst einmal mit den wichtigsten Aspekten des Themas Fehlzeiten vertraut machen möchten, bieten wir Ihnen unser Inhouse-Seminar an. Zielgruppe ist die Personalabteilung, Führungskräfte und Entscheidungsträger*innen. Auch die Teilnahme von Vertreter*innen des Betriebsrats kann sinnvoll sein.


Sie erhalten einen umfassenden Überblick über

  • Ursachen von Absentismus & Präsentismus,
  • Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung von Hemmnissen für Leistung und Commitment,
  • Methoden für das Monitoring mit geeigneten KPIs und
  • Wege zur Umsetzung im Betrieb

Das Seminar ist die ideale Möglichkeit um Führungskräfte zu sensibilisieren und wichtige Kompetenzen zu vermitteln.

Unser Inhouse-Seminar kann auch als Auftakt für ein Projekt in Ihrem Unternehmen genutzt werden:
Die Teilnehmer sind sensibilisiert, erhalten das im Projekt benötigte Handwerkszeug und kennen die Erfolgsfaktoren.

Gerne passen wir die Inhalte an Ihre spezifischen Bedarfe an.

Erfahren Sie im weiteren Verlauf, wie ein Seminar zum Thema „Fehlzeiten“ ablaufen kann!


Seminar: Fehlzeiten minimieren in der Produktion 4.0

Speziell für Produktionsbetriebe

Commitment steigern – Arbeitsfähigkeit erhalten und Gesundheitskultur stärken


Was Sie in diesem 2-tägigen Seminar lernen:

  • Warum es in Ihrem Unternehmen zu Fehlzeiten kommt und wie Sie dagegen vorgehen
  • Mit welchen Maßnahmen Sie die Fehlzeiten in Ihrer Produktion senken
  • Wie Sie Schichtsysteme in der Produktion entlastend und effizient gestalten
  • Wie Sie zielorientierte Rückkehr- und Fehlzeitengespräche führen
  • Mit welchen Methoden Sie den Stress bei sich und Ihren Mitarbeitern reduzieren
  • Welche die wesentlichen Elemente bei der Gestlatung eines Ausfallmanagements sind
  • Wie Sie mir dem richtigen Gesundheitsmanagement die Situation am Arbeitsplatz optimieren

Seminar-Inhalt

Einstieg

  • Vorstellungsrunde Teilnehmer und Unternehmen
  • besondere Anliegen

Herausforderungen in der Produktion und Auswirkungen auf die Fehlzeiten

  • Produktion – wo Planung auf die Wirklichkeit trifft. Was fertigen Sie?
  • Lean Management und Lean Production – Bedeutung von hoher Flexibilität, niedrigen Produktionskosten, minimierten Beständen und optimaler Kundenzufriedenheit für Mitarbeiter
  • Typische Belastungen in der Produktion, insbesondere durch Digitalisierung
  • Herausforderungen und Chancen durch Migration und demografische Entwicklung
  • Veränderungen von Organisation und Führung
  • Fazit – Problemstellung und Ziel des Fehlzeitenmanagements

Landkarte des Fehlzeitenmanagements und Ansatzpunkte für Unternehmen

  • Was brauchen Menschen, damit sie langfristig motiviert arbeiten?
  • Welche Ursachen für Motivationsverluste führen zu unnötigen Fehlzeiten und Präsentismus?
  • Ansatzpunkte für Unternehmen, um Leistungsbereitschaft und -fähigkeit langfristig zu erhalten

Analyse und Kennzahlen

  • Geeignete KPIs für das Monitoring von Fehlzeiten und Präsentismus
  • Wo stehen wir im Vergleich mit anderen?
  • Unterschiedliche Analyseverfahren: Workability-Index (WAI), Befragungen, Impulsverfahren, Fokusgruppen, Analyse ergänzende Parameter

Arbeitssituationen schädigungsfrei gestalten

  • Basis – Risikobewusstsein und Unfallvermeidung
  • Ergonomie – Screening-Methoden zur Arbeitsplatzbewertung
  • Die Bedeutung vollständiger Arbeitsaufgaben
  • Arbeitsorganisation – Möglichkeiten der Veränderung im Rahmen der Digitalisierung

Arbeit als Motivator

  • Wie kann die Erfahrung von Selbstwirksamkeit bei der Arbeit erhalten und gefördert werden?
  • Volitionsanalyse als Instrument zur systematischen Optimierung
  • Wie Arbeit unter ungünstigen Bedingungen in der Produktion motivationserhaltend ist

Supportive Leadership und gesundheitsgerechte Führung

  • Die Rolle persönlicher Führung und deren Wirkfaktoren für Fehlzeiten und Präsentismus
  • Gesundheitsgerechte Führung aus systemischer SichtVoraussetzungen von Führung im Unternehmen
  • Was zeichnet Führungskultur aus?
  • Welche Führungsansätze sind erfolgsversprechend, um Fehlzeiten zu reduzieren?
  • Grundhaltungen und Methoden von Supportive Leadership und gesundheitsgerechter Führung
  • Belastungssteuerung und Stressanagement
  • Fehlzeitengespräche sinnvoll gestalten
  • Selbstführung

Veränderung in der Belegschaft – alle Gruppen einbinden

  • Integration älterer und jüngerer Mitarbeiter
  • Chancen und Herausforderungen der Migration

Schichtarbeit effizient, aber auch gesundheits- und sozialverträglich gestalten

  • Gesundheitliche und soziale Auswirkungen von Schichtarbeit
  • Besondere Risiken im Alter
  • Kriterien für ein gutes Schichtsystem
  • Beispiele für gesundheitsverträgliche Schichtsysteme
  • Optionen für die Ausgestaltung altersgerechter Schichtsysteme
  • Chancen und Risiken des Modells Dauernachtschicht
  • Wie setzt man Flexibilisierungsanforderungen an Schichtsysteme mitarbeitergerecht um?

Gestaltung des Ausfallmanagements

  • Praktische Organisation – das richtige Maß finden
  • Ausfallmanagement: Arbeitsanfall-Analyse, Planung, Steuerung, Regelung, Transparenz
  • Methoden, um Personalausfall zeitnah zu ersetzen Teamdynamik und Mitgestaltung der Mitarbeiter
  • Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen von Arbeitszeitkonten

Integriertes Gesundheitsmanagement

  • Vom Gesundheitstag zum integrierten Gesundheitsmanagement
  • Welches Angebotsspektrum ist wirksam?
  • Die Rolle des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
  • Wie lässt sich der Erfolg des Gesundheitsmanagements messen?
  • Gesundheits-Netzwerk im Unternehmen

Projektentwicklung

  • Projektideen der Teilnehmenden
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren
  • Szenario für die Entwicklung und Umsetzung eines wirksamen Fehlzeitenmanagements

Alle unsere Seminare, auch dieses, können Sie als Inhouse-Seminar buchen. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches und kostenloses Angebot. Weitere Informationen bietet Ihnen folgendes PDF, das Sie kostenfrei herunterladen können.



Hier können Sie dieses Seminar direkt anfragen und hier finden Sie einen Überblick unseres Seminar-Angebotes auf unserer Seminar-Seite. Dort sehen Sie auch unser Angebot an offenen Seminaren aus verschiedenen Themenbereichen – auch zu diesem.

Seminar: Mitarbeiter motivieren – Fehlzeiten reduzieren

Umsetzungshilfen und Strategien für ein erfolgreiches Fehlzeitmanagement


Was Ihnen dieses 1-tägige Seminar bringt

  • Ziel des Seminares ist es, Unternehmen und deren Führungskräfte zu unterstützen, das Commitment ihrer Mitarbeiter zu fördern und eine gesunde Leistungskultur zu schaffen.
  • Führungskonzepte wie Supportive Leadership werden praxisnah erläutert. Dabei wird auch auf den Umgang mit „Problemfällen“ eingegangen.
  • Kritische Aspekte des Arbeits(zeit)managements (New Work) werden beleuchtet, mit Tipps für eine mitarbeitergerechte Arbeitszeitgestaltung.
  • Gesundheitsmanagement wird als integriertes Gesamtkonzept dargestellt, das nicht nur ein Add-on ist, sondern eine Grundlage für die Ausgestaltung der Arbeitssituation selbst.

Seminar-Inhalt

Wir haben schon so viel versucht – warum hat das nichts gebracht?

  • An welchen Symptomen und Indikatoren erkennen Sie den Handlungsbedarf?
  • Was wurde bereits unternommen, um Fehlzeiten zu senken und was hat das gebracht? Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Maßnahmen
  • Vermutungen hinsichtlich der „wahren“ Gründe von Fehlzeiten

So lässt sich ein erfolgreiches Fehlzeitenmanagement messen. Vom KPISystem zum Verstehen der Zusammenhänge

  • Klassische KPIs für Fehlzeiten – was ist die Benchmark für unser Unternehmen?
  • Wie bemerken Sie „Präsentismus“?
  • Methoden für ein tieferes Verstehen der Ursachen und Zusammenhänge vermeidbarer Fehlzeiten

Die Landkarte gesunder und motivierender Arbeitsbedingungen: Wann sind Mitarbeiter wirklich motiviert?

  • Systematische Darstellung der wichtigsten Rahmenbedingungen und Einflussgrößen
  • Arbeit als Motivator: die Bedeutung von Selbstwirksamkeit, Autonomie und Sinn
  • Was tun, wenn diese Bedürfnisse durch die Art der Arbeit schwer zu erfüllen sind? Die Bedeutung von Bindung und Zugehörigkeit
  • Quick-Check für Ihr Unternehmen: wo stehen wir in Bezug auf die wichtigsten Einflussfaktoren?

New Work und die Belastungssteuerung in hochflexiblen Arbeitszeitsystemen

  • Elemente moderner, hochflexibler und mobiler Arbeits(zeit)systeme.
  • Auswirkungen auf verschiedene Mitarbeitergruppen (Persona-Ansatz).
  • Stressbewältigung und Resilienz: Burnout und Boreout vermeiden
  • Arbeiten in Zeiten des schnellen Wandels: Ansätze für ein salutogenetisches Changemanagement

„Faule Äpfel“ – so handeln Sie, wenn Sie einen entdecken

  • Mitarbeiter mit auffälligen Fehlzeitenmustern. Wo sind die Grenzen?
  • Mit Live-Demonstration: Was bringen Manipulationen und Machtgesten?
  • Neuaufbau der Führungsbeziehung oder juristische Maßnahmen?

Supportive Leadership: So schaffen Sie Verbindlichkeit

  • Vertrauen ist wirklich Gold wert
  • Grundhaltung und „Methoden“ unterstützender Führung
  • Welche Führungskultur und wie?

Vom Obstkorb zum integrierten Gesundheitsmanagement

  • Wie muss ein wirksames Gesundheitsmanagement gestaltet werden?

Zum Schluss

  • Priorisierung Ihrer wichtigsten Handlungsfelder und nächste Schritte

Alle unsere Seminare, auch dieses, können Sie als Inhouse-Seminar buchen. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches und kostenloses Angebot. Weitere Informationen bietet Ihnen folgendes PDF, das Sie kostenfrei herunterladen können.



Hier können Sie dieses Seminar direkt anfragen und hier finden Sie einen Überblick unseres Seminar-Angebotes auf unserer Seminar-Seite. Dort sehen Sie auch unser Angebot an offenen Seminaren aus verschiedenen Themenbereichen – auch zu diesem.

Beispielangebot: Analyse der Ursachen von Fehlzeiten und maßgeschneidertes Training zum Fehlzeitenmanagement

Analyse


Analyse: Betriebsbesuch, Datenauswertung, Analyse-Workshop…

Im Rahmen eines Betriebsbesuches vor Ort, an dem sich ein halbtägiger Workshop mit Entscheidungsträgern*innen anschließt, analysieren wir, welche spezifischen Faktoren Fehlzeiten erhöhen bzw. auch senken könnten.

Wir setzen hierfür systematische Screening-Methoden ein und können zumindest grob-quantitative Aussagen zur Bedeutung der verschiedenen Faktoren treffen.

Am Ende entsteht eine SWOT-Analyse zum Thema Fehlzeiten.

Vorab analysieren wir folgende Daten:

  • Monatliche Fehlzeiten in den letzten 12 Monaten, mit der Differenzierung innerhalb / außerhalb der Lohnfortzahlung.
  • Regelungen und ggf. Betriebsvereinbarung zum Thema Arbeitszeit
  • Schicht- bzw. Dienstplansystem (welche Schichtrhythmen gibt es Sommer/Übergang/Winter?), idealerweise den tatsächlichen Einsatzplan (wer hat tatsächlich welche Schicht gearbeitet?)

Optional empfehlen wir:

  • Darstellung des Bradford-Faktors über alle Mitarbeitenden (gibt Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit für motivational bedingte Fehlzeiten; wir würden Ihnen im Vorfeld ein entsprechendes Tool zusenden).
  • Des Weiteren empfehlen wir eine Altersstrukturanalyse nach Qualifikationsgruppen, wofür wir ebenfalls gerne ein Tool bereitstellen.

Optional: Fokusgruppe

Sofern wir im Verlauf des Workshops gemeinsam erkennen, dass es sinnvoll ist, die Sichtweise der Belegschaft unmittelbar zu erfassen, bieten wir eine 3-stündige Fokusgruppe an (Zeitaufwand ext. ca. ein halber Tag), bei der wir eine Gruppe von 8-12 Mitarbeitenden zu verschiedenen Aspekten befragen.

Fehlzeiten-Workshop: SWOT, Fehlzeiten-Strategie, Konzeption von Maßnahmen…

In einem zweiten halbtägigen Workshop fassen wir die Ergebnisse der Analyse zusammen und entwickeln gemeinsam Möglichkeiten, wie Fehlzeiten-Ursachen minimiert und Motivations-Potentiale gehoben werden können.

Am Ende des Workshops definieren wir die Schwerpunkte für das Führungskräfte-Training, das wir im Folgenden in Grundzügen beschreiben:


Führungstraining Fehlzeiten

Wir bieten ein eintägiges Training an, das Kenntnisse, Grundhaltungen und kommunikative Fähigkeiten für das Fehlzeiten-Management vermittelt.

Ausgehend von der Ursachen-Analyse der Fehlzeiten passen wir die Basis-Module unseres Führungskräfte-Trainings an.


Bespielangebot_Fuehrungstraining_Fehlzeiten_Mueller_und_Mooseder_Unternehmensberatung

Einstieg

Im Rahmen eines Betriebsbesuches vor Ort, an dem sich ein halbtägiger Workshop mit Entscheidungsträgern*innen anschließt, analysieren wir, welche spezifischen Faktoren Fehlzeiten erhöhen bzw. auch senken könnten.

Wir setzen hierfür systematische Screening-Methoden ein und können zumindest grob-quantitative Aussagen zur Bedeutung der verschiedenen Faktoren treffen.

Am Ende entsteht eine SWOT-Analyse zum Thema Fehlzeiten.

Vorab analysieren wir folgende Daten:

  • Monatliche Fehlzeiten in den letzten 12 Monaten, mit der Differenzierung innerhalb / außerhalb der Lohnfortzahlung.
  • Regelungen und ggf. Betriebsvereinbarung zum Thema Arbeitszeit
  • Schicht- bzw. Dienstplansystem (welche Schichtrhythmen gibt es Sommer/Übergang/Winter?), idealerweise den tatsächlichen Einsatzplan (wer hat tatsächlich welche Schicht gearbeitet?)

Optional empfehlen wir:

  • Darstellung des Bradford-Faktors über alle Mitarbeitenden (gibt Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit für motivational bedingte Fehlzeiten; wir würden Ihnen im Vorfeld ein entsprechendes Tool zusenden).
  • Des Weiteren empfehlen wir eine Altersstrukturanalyse nach Qualifikationsgruppen, wofür wir ebenfalls gerne ein Tool bereitstellen.

Optional: Fokusgruppe

Sofern wir im Verlauf des Workshops gemeinsam erkennen, dass es sinnvoll ist, die Sichtweise der Belegschaft unmittelbar zu erfassen, bieten wir eine 3-stündige Fokusgruppe an (Zeitaufwand ext. ca. ein halber Tag), bei der wir eine Gruppe von 8-12 Mitarbeitenden zu verschiedenen Aspekten befragen.

Ursachen und Einflussfaktoren

In einem zweiten halbtägigen Workshop fassen wir die Ergebnisse der Analyse zusammen und entwickeln gemeinsam Möglichkeiten, wie Fehlzeiten-Ursachen minimiert und Motivations-Potentiale gehoben werden können.

Am Ende des Workshops definieren wir die Schwerpunkte für das Führungskräfte-Training, das wir im Folgenden in Grundzügen beschreiben:

Wer trägt wofür die Verantwortung?

Von da ausgehend reflektieren wir die Selbstverantwortung der Mitarbeitenden, die Verantwortung des Unternehmens und die Einflussmöglichkeiten der Führungskraft in Bezug auf die Fehlzeiten. Dabei bieten wir den Führungskräften auch Möglichkeiten zur Selbstreflexion an, was an dieser Stelle einen Lernanker setzt.

Fehlzeiten im Führungsdialog

Fehlzeiten dürfen nicht ignoriert werden, sondern müssen zur Sprache gebracht werden. Dies beruht auf einer dialogischen und wertschätzenden Grundhaltung und einem entsprechenden Kommunikationsstil. Es braucht aber ebenso Klarheit in der Kommunikation des erwarteten Verhaltens.

Willkommensgespräche: Wir diskutieren und üben, wie diese von der Begrüßung kongruent und ohne doppelte Botschaft umgesetzt werden kann.

Fehlzeitengespräche sind dann besonders fruchtbar, wenn ein echter Kontakt zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden entsteht und die wirklichen Fehlzeiten-Ursachen zur Sprache gebracht werden können. Hier ist der wichtigste Trainingsaspekt das Unterlassen schneller Lösungsvorschläge durch die Führungskraft und stattdessen die Unterstützung der Mitarbeitenden, selbst Lösungswege für sich zu finden. Dabei dürfen vom Mitarbeitenden auch konkrete Bitten im Hinblick auf das Arbeitsumfeld geäußert werden. Dieser Teil wird in der Regel in Triaden geübt (Führungskraft, Mitarbeitender, Beobachter).

Wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden und/oder positive Veränderungen ausbleiben, müssen weitere Gespräche geführt werden. Hier geht es darum, das wertschätzende Verhalten beizubehalten und gleichzeitig für die notwendige Klarheit zu sorgen, was die Interessen des Betriebes und die Haltung der Führungskraft angeht. Wir üben solche Gesprächssituationen im Fischbowl, sodass Kommunikationsmöglichkeiten demonstriert, reflektiert und von Teilnehmenden direkt eingeübt werden können.

Betriebliches Eingliederungsmanagement, psychische Erkrankungen, Stress-Management

Optional: BEM

Optional gehen wir auch auf das Thema betriebliches Eingliederungsmanagement ein. Hierbei ist weniger das Eingliederungsmanagement selbst ein Problem für die Führungskräfte, sondern vor allem der Umgang mit Mitarbeitenden, die dauerhaft nicht mehr voll leistungsfähig sind.

Wahlweise: Psychische Erkrankungen oder Stress-Management

Wir gehen im Rahmen des Fehlzeitenmanagements nur soweit auf das Thema ein, wie es sich im Teilnehmerkreis als aktuelles Problemfeld zeigt.

Ein sehr häufiges Problemfeld ist hingegen die Stressbelastung im Team, aber auch die eigene Stressbelastung der Führungskraft. Hier bieten wir optional eine ressourcenorientierte Selbstreflexion, Impulse und einfache Übungen an, damit die Teilnehmenden eine unmittelbare Unterstützung mitnehmen können.

Vertiefung: schwierige Situationen

Im Zuge von Fehlzeitengesprächen können Probleme zu Tage treten, die in geeigneter Weise anzugehen sind:

  • Verfügbarkeitseinschränkungen aufgrund der Lebenssituation,
  • gesundheitliche Probleme, die betriebliche Maßnahmen oder ein Eingliederungsmanagement notwendig machen,
  • akute Stressbelastungen, die einer Entlastung bedürfen.

Auch hier ist es wichtig, den Mitarbeiter zu unterstützen, für sich selbst Lösungen zu finden. Vor allem ist es wichtig, dass der Mitarbeiter klar benennt, was er braucht und dann zu prüfen, inwieweit das angemessen ist und im betrieblichen Rahmen Unterstützung erfahren kann.

Die Basis für den Umgang mit manchmal auch schwierigen Situationen ist eine tragfähige Führungsbeziehung.

Problemfälle

Es gibt einen kleinen Prozentsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von den Führungskräften nur noch schwer zu erreichen sind. Diese kleine Gruppe zieht aber sehr viel Aufmerksamkeit und Ärger auf sich, was das Klima insgesamt negativ beeinflussen kann. Soweit das Thema im Teilnehmerkreis brisant ist, lassen wir einen Erfahrungsaustausch zu, zeigen Ressourcen und Grenzen im Umgang mit problematischen Fehlzeiten-Karrieren auf und fokussieren dabei auf den Erhalt eines guten Teamklimas. An dieser Stelle setzen wir auch kollegiale Fallberatung ein.

Ausfallmanagement

Ungeplante Fehlzeiten lassen sich nicht auf null reduzieren. Deshalb ist es erforderlich, ein robustes Ausfallmanagement vorzubereiten, das im Hinblick auf Personalbestand, Art des Arbeitszeitsystems (Schicht, Gleitzeit, aber auch moderne Formen) und Strukturmerkmalen (gibt es Möglichkeiten der Querqualifikation, können Teamverbände gebildet werden) zu spezifizieren ist.
Als Arbeitszeitexperten geben wir einen Überblick über die Grundlagen sowie weiterführende und praktische Hinweise. Damit dies möglichst spezifisch erfolgen kann, würden wir uns im Vorfeld die wichtigsten Arbeitszeitsysteme in Ihrem Haus ansehen.


Storyline

Storyline_Fehlzeitenprävention

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