Schichtsysteme

Schichtbetriebe stehen regelmäßig vor besonderen Herausforderungen:

Wir bieten Ihnen geeignete Lösungswege für alle Arbeitszeit-Probleme, mit denen Sie im Schichtbetrieb konfrontiert sind.

Schichtmodelle

Schichtmodelle - Mann beim Arbeiten an einer Maschine

Immer wenn sich die Betriebszeiten ändern, ist es wieder soweit: es braucht ein neues Schichtmodell. Wir beraten Sie von der Entwicklung des Basismodells bis zur Implementierung. Mehr…

Flexible Schichtsysteme

Flexible Schichtsysteme - Vorabeiter erklärt etwas einem Kollegen

Für saisonale Schwankungen und kundengesteuerte Änderungen des Arbeitsanfalls entwickeln wir flexible Schichtsysteme, die auch bei den Beschäftigten Akzeptanz finden. Mehr…

Altersgerechte Schichtsysteme

Altersgerechte Schichtsysteme - Gewerbegebiet bei Nacht

Auch ältere Mitarbeiter können im Schichtbetrieb arbeiten. Für das Problem der Nachtschicht-Untauglichkeit gibt es Lösungsansätze, die gut funktionieren, wenn sie auf die jeweilige betriebliche Situation angepasst werden. Mehr…

Teilzeit im Schichtbetrieb

Teilzeit im Schichtbetrieb - Mitarbeiterin eines Betriebs mit Mundschutz und Haube

Man kann Teilzeit-Mitarbeiter in unser Schichtsystem integrieren, ohne die Schichtgruppen aufzubrechen und ohne Besetzungslücken zu riskieren. Wir zeigen, wie. Mehr…

Optimierungsansatz für Schichtsysteme

Optimierungsansatz für Schichtsysteme - Schichtmodell - Optimierer Grafik
Schichtmodell - Zwei Kollegen unterhalten sich in einem Betrieb

Schichtplanung sieht kompliziert aus. Wir machen es so einfach wie möglich und so komplex wie nötig, damit Sie ein Schichtsystem bekommen, das ideal zu Ihrem Betrieb passt. Kurz: Wir sorgen für praxistaugliche Lösungen.

Passende Schichtmodelle wählen

Immer wenn sich die Betriebszeiten ändern, ist es wieder soweit: es braucht ein neues Schichtmodell.

Wir unterstützen Sie dabei, das optimale Modell für Ihren Betrieb zu finden und umzusetzen:

  • Am Anfang steht die Beratung bei der Suche nach dem günstigsten Basismodell. Auch wenn das Internet inzwischen voll von Schichtmodellen für alle Betriebszeiten ist, fällt es oft nicht leicht, das optimale Schichtmodell auszuwählen, weil es immer betriebliche Besonderheiten gibt und viele Basis-Modelle nicht zur Wochenarbeitszeit passen. Meist haben auch die Beschäftigten ganz spezielle Wünsche – die wir berücksichtigen, soweit es auf gesundheitsverträgliche Weise möglich ist.
    • Vollkonti-Schichtmodelle
    • 4-Schicht Modelle bzw. 4-Schicht Systeme
    • 5-Schicht Modelle bzw. 5-Schicht Systeme (21-Schicht-Modell)
    • Gruppenkombinationen für Vollkonti-Modelle mit verkürzten Arbeitszeiten 
    • Schichtmodelle für 17 und 18 Schichten
    • Schichtmodelle für den 3-Schicht-Betrieb
    • Schichtmodelle für 7-Tage-Betrieb ohne Nachtschicht
  • Entwicklung eines Schichtrhythmus, mit dem auch Ihre Mitarbeiter zufrieden sind, ggf. mit Auswahl aus verschiedenen Alternativen
  • Im zweiten Schritt erfolgt eine Anpassung des geeignetsten Basismodells an speziellen Vorgaben und Integration von Teilgruppen – Entwicklung eines betriebsspezifischen Schichtsystems: Ableitung und Integration von Teil-Schichtmodellen für Beschäftigte mit Verfügbarkeitseinschränkungen (Nachtschicht-Untauglichkeit, Teilzeit) und ggf. Dauer-Nachtschicht.
  • Berechnung des Personalbedarfs.
  • Kommunikation mit der Belegschaft und Moderation der Abstimmung mit dem Betriebsrat.
  • Erarbeitung passender Regelungen für das Ausfallmanagement oder für Flexi-Optionen.
  • Begleitung Umsetzung des neuen Modells, ggf. auch bei der Auswahl eines geeigneten IT-Systems zur Schichtplanung.

Komplexe Schichtmodelle

Beispiel Schichtmodell_Mueller und Mooseder Unternehmensberatung

Bei der Entwicklung und Anpassung von Schichtsystemen geht es häufig nicht nur um die Auswahl eines einzigen Schichtmodells, das dann für große Betriebsteile gilt. Der Bedarf ist oftmals differenzierter: nur bestimmte Anlagen (bottleneck equipment) müssen mit längeren Betriebszeiten gefahren werden, während der Bedarf für andere Anlagen stagniert oder sogar abnimmt. Hier kann man nun mit mehreren parallel laufenden Schichtmodellen arbeiten, d.h. ein Teil der Belegschaft arbeitet z. B. im Vollkonti-Betrieb, während andere Belegschaftsteile 10 oder 15-Schicht-Modelle fahren. In vielen Fällen kann man jedoch auch Anlagen-übergreifende Schichtplangruppen zusammenstellen, die sowohl die bottleneck-Anlagen bedienen, wie auch z. B. 10-schichtige Anlagen. Auf diese Weise gelingt es, die durchschnittliche Belastung der Belegschaft durch Nacht- und Wochenenddienste deutlich zu reduzieren (und andererseits die dadurch anfallenden Zuschläge „gerecht“ zu verteilen). Dabei entstehen dann neue, betriebsspezifische Schichtmodelle. Wir liefern auch gleich die Planungsinstrumente mit, mit denen Sie diese Schichtmodelle bei Änderungen der Kapazitätsbedarfe selbst anpassen können. Darüber hinaus entwickeln wir auch komplexe Modelle mit unterschiedlichen Besetzungsstärken (nachts, am Wochenende) oder bei saisonalen Schwankungen.

Flexible Schichtsysteme

Die Zeiten jahrelang gleichlaufender Schichtmodelle sind in vielen Betrieben vorbei.

  • Saisonale Schwankungen und kundengesteuerte Änderungen des Arbeitsanfalls sind im Schichtbetrieb eine besondere Herausforderung, die flexible Schichtsysteme voraussetzt.
  • Schichtarbeiter hingegen wünschen sich Planbarkeit, Zuverlässigkeit und oft auch mehr Zeitsouveränität bei der Schichtplanung.

Gute Schichtplanung muss beide Aspekte berücksichtigen. Wir entwickeln Lösungen, die einerseits den betrieblichen Flexi-Anforderungen entsprechen und andererseits auch den Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht werden.

Unsere Leistungen für die Gestaltung flexibler Schichtsysteme:

  • Beratung bei Auswahl geeigneter Basismodelle
  • Entwicklung von Schichtrhythmen für verschiedene Betriebszeiten und Besetzungsstärken, gerne mit Beteiligung von Führungskräften und Mitarbeitern
  • Szenarien für die Steuerung im Jahresverlauf mit Personalbedarfsermittlung und Vorschau auf die Saldenentwicklung (dynamische Jahresplanung)
  • Kommunikation mit der Belegschaft und Moderation der Abstimmung mit dem Betriebsrat
  • Entwicklung von Regelungen für die Schichtplanung und die Steuerung des Schichtsystems (Flexi- und Steuerungsregeln)
  • Erarbeitung passender Regelungen für das Ausfallmanagement 
  • Begleitung Umsetzung des neuen Modells, ggf. auch bei der Auswahl eines geeigneten IT-Systems zur Schichtplanung

Wie können flexible Schichtsysteme so gestaltet werden, dass dies auch für die Beschäftigten attraktiv ist?

Es sind vielmehr die Betriebe, die fordern, die Schichtsysteme müssten flexibler werden, weil Bedarfsschwankungen zum Beispiel im Zuge von lean production sich direkt auf den Bedarf an Arbeitszeit niederschlagen. Zeitautonomie ist für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schichtsystemen ein Fremdwort.

Und Schichtsysteme wird es auch weiterhin geben, da eine globalisierte Wirtschaft, verbunden mit einem hohen Maß an Digitalisierung und Robotik, immer mehr zu einem 24/7 Betrieb wird.

Wie also kann man Zeitautonomie für die Mitarbeitenden in Schichtsystemen ermöglichen? Dazu muss man als Hintergrund wissen, dass Schichtsysteme mit Früh –, Spät –, und Nachtschichten wenig Spielräume bieten, wenn die Wochenarbeitszeit 38-40 Stunden beträgt.

Wir empfehlen den Betrieben daher oft, nicht mehr einseitig auf eine Maximierung der Wochenarbeitszeit bei ihren Beschäftigten zu setzen. Gerade moderne Schichtplan-Systeme machen es wesentlich einfacher, von den starren Schichtgruppen abzuweichen und zum Beispiel auch Modelle für vollzeitnahe Teilzeit anzubieten. Diese Modelle gibt es de facto heute schon in einigen Branchen, zum Beispiel aufgrund der Altersfreizeiten in der Chemieindustrie. Sobald mehr freie Tage verfügbar sind, sind Flexibilitätsoptionen gegeben.

Nun kommt der nächste Schritt: es braucht Regelungen und dafür auch eine geeignete IT-Unterstützung, damit die Mitarbeiter ihre Zeitwünsche im Schichtsystemen einbringen können. Möglichst auch mit Blick auf die Produktionssituation und die Besetzung im Team. Machbar ist dies ohne weiteres. In vielen Schichtbetrieben sieht die Kultur jedoch so aus, dass man an den Schichtgruppen starr festhält – zum Nachteil derjenigen, die für sich und ihre Life Balance mehr Flexibilität bräuchten.

Deshalb bedarf es einerseits guter Tools, um z. B. sogenannte Zeitfenstersysteme, bei denen die Beschäftigten freie Tage und Einbringschichten mitbestimmen können, umzusetzen. Andererseits braucht es auch eine Unterstützung der Führungskräfte bei der Führung ihrer Teams, damit Schichtgruppen-übergreifendes Arbeiten, Schritt für Schritt von einer Zumutung zu einer Bereicherung werden kann.

In unseren Projekten zeigen wir, wie Flexibilität von Betrieb UND Mitarbeiter*innen auch im Schichtbetrieb gelingen kann und Vorteile für alle bringt.

Teilzeit im Schichtbetrieb

In vielen Schichtbetrieben spielte Teilzeit bisher nur eine untergeordnete Rolle. Angesichts der demografischen Entwicklung entstehen aber immer mehr Vollzeit-nahe Teilzeit-Modelle. Auch Mitarbeiter mit Kindern könnten von Teilzeit-Modellen sehr profitieren.

Die Frage ist dabei regelmäßig: Wie können wir Teilzeit-Mitarbeiter in unser Schichtsystem integrieren, ohne die Schichtgruppen aufzubrechen und ohne Besetzungslücken zu riskieren. Dafür gibt es gute Lösungen, die aber auf die jeweilige betriebliche Situation zugeschnitten sein müssen.

Wir entwickeln dafür z. B. Systeme mit ineinandergreifenden Schichtrhytmen und dazugehörigen Flexi-Spielregeln. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie moderne IT-Systeme nutzen können, um allen Besetzungsbedarfen und individuellen Zeitbedürfnissen gleichermaßen zu entsprechen. Bei Bedarf beraten und trainieren wir auch die Führungskräfte, wie sie Teams mit wechselnder Zusammensetzung am besten führen können.

Ansätze für den Ausgleich von Verfügbarkeitseinschränkungen von Mitarbeitenden in Schicht- und Dienstplan-Systemen finden Sie hier…

Beratungsbeispiele für die Optimierung von Schichtsystemen

Vermehrte Samstagsarbeit im 3-Schichtbetrieb

Situation

Im 2- oder 3-Schichtbetrieb muss aufgrund der Auftragslage vermehrt an Samstagen gearbeitet werden. Vor allem die Spätschicht am Samstag sorgt bei den Beschäftigten für Unmut. Zudem ist der Freizeitausgleich nicht zufriedenstellend geregelt: Einzelne freie Tage im Wochenverlauf freuen niemanden so recht.

Beratungsansatz

Bei jedem Schichtprojekt erfassen wir zuerst die Situation, Ziele und Rahmenbedingungen möglichst vollständig:

Flexible_Schichtsysteme_Samstagsarbeit
  • In Gesprächen mit Führungskräften und dem Betriebsrat verstehen wir die Problemstellungen und Ziele aus den verschiedenen Perspektiven. Oft gibt es schon erste Lösungs-Ideen, die wir ebenfalls mit aufnehmen.
  • Wir erfassen die konkrete betriebliche und personelle Rahmenbedingungen, z. B. Anzahl parallel zu betreibender Anlagen, bottleneck-Equipment, Qualifikation der Mitarbeiter, Nachtschicht-Untauglichkeit usw.
  • Wir erstellen ein Datengerüst, möglichst mit einer Jahres-Vorschau der erforderlichen Betriebszeiten in den relevanten Bereichen.

Daraus ergeben sich verschiedene Lösungsansätze für die Schichtplanung. Wir zeigen ein möglichst breites Spektrum an Lösungen auf – einschließlich der Vor- und Nachteile:

  • Gibt es Möglichkeiten, den Bedarf an Samstagsarbeit für die einzelnen Mitarbeiter zu minimieren bzw. zu verlagern? Es ist hilfreich, dies noch einmal zu prüfen und transparent zu machen, weil (verstehbare) Notwendigkeit die Voraussetzung für Akzeptanz in der Belegschaft ist.
    • Gibt es z. B. Möglichkeiten, Samstags-Arbeit auf mehrere Schichtgruppen zu verteilen?
    • Kann und soll Arbeit vom Samstag (spät) auf Nachtschichten verlagert werden? (Wir prüfen dies, weil das Thema der Sozialverträglichkeit in diesem Fall so wichtig ist.)
  • Kann die Samstagsarbeit einschließlich der freien Tage rhythmisch geplant werden, oder ist ein flexibler Ansatz erforderlich?
    • Wenn eine flexible Lösung sinnvoller ist: Inwieweit und auf welche Weise können die Mitarbeiter bei der Planung des Freizeitausgleichs beteiligt werden?
    • Bei rhythmischen Lösungen: Wie kann der Freizeitausgleich zufriedenstellend eingeplant werden. Hier gibt es einige gute Schichtrhythmen, die angewendet werden können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
  • Bei allen Lösungen prüfen wir auch deren Robustheit im Hinblick auf das Ausfallmanagement und auf unvorhergesehene Schwankungen (Flexi-Reserve).

Wir veranschaulichen die Lösungsalternativen so, dass man sich diese gut vorstellen kann. Man sieht sofort, wie die verschiedenen Alternativen im Schichtplan aussehen.

Mit dem Hintergrund unserer Erfahrungen aus vielen ähnlich gelagerten Projekten moderieren wir den Dialog zwischen allen Beteiligten. Dabei unterstützen wir die Lösungsfindung durch Empfehlungen aus unserer Beratungspraxis, damit man sich nicht in zu vielen Alternativen verliert.

Ergebnis

Im Ergebnis bekommt der Betrieb ein Schichtsystem, das zu allen Rahmenbedingungen und zur Unternehmenskultur passt und dabei die höchstmögliche Akzeptanz in der Belegschaft findet.

Besetzungsplanung, Schichtmodelle, Jahresszenarien werden in weiter verwendbarer Form zur Verfügung gestellt, sodass Anpassungen jederzeit in Eigenregie durchgeführt werden können.

Wenn eine Lösung gefunden ist, machen wir eine Umsetzungsplanung (klare to-do-Liste) und begleiten auf Wunsch auch die Vorbereitung und erste Phase der Implementierung bis zur Erstellung des ersten operativen Schichtplans.

Falls eine neue Betriebsvereinbarung erforderlich ist, können wir auch bei deren Erstellung weitere Unterstützung geben.

Saisonale und kurzfristige Auslastungsschwankungen im Schichtbetrieb

Situation

In vielen Betrieben sind die Schwankungen des Arbeitsanfalls so groß, dass es nicht mehr ausreicht, ein einziges Schichtmodell zu verwenden. Während der Betrieb eine hohe Zuverlässigkeit für die bedarfsgerechte Besetzung der Schichten braucht, wünschen sich die Mitarbeiter eine möglichst gute Planbarkeit und Vorausschau. Dazu bedarf es eines hochflexiblen Schichtsystems mit geeigneten Regeln für die Schichtplanung, die es ermöglichen, auch die Bedarfe der Mitarbeitenden angemessen zu berücksichtigen.

Beratungsansatz

Unser Anliegen ist es, das Ziel einer hohen Betriebssicherheit und wirtschaftlichen Effizienz auf eine gesundheits- und sozialverträgliche Weise zu erreichen. Eine hohe Akzeptanz des Schichtsystems vermeidet nicht zuletzt unnötige Fehlzeiten und erleichtert die Personalbeschaffung erheblich.

Wie bei jedem Schichtprojekt erfassen wir zuerst die Situation, Ziele und Rahmenbedingungen möglichst vollständig:

  • In Gesprächen mit Führungskräften und dem Betriebsrat verstehen wir die Problemstellungen und Ziele aus den verschiedenen Perspektiven. Oft gibt es schon erste Lösungs-Ideen, die wir ebenfalls mit aufnehmen.
  • Wir erfassen die konkrete betriebliche und personelle Rahmenbedingungen, z. B. Anzahl parallel zu betreibender Anlagen, bottleneck-Equipment, Qualifikation der Mitarbeiter, Nachtschicht-Untauglichkeit usw.
  • Wir erstellen ein Datengerüst für das Schichtsystem, möglichst mit einer Jahres-Vorschau der erforderlichen Betriebszeiten in den relevanten Bereichen.

Konzeption der Lösung

Der Lösungsraum wird bei hoch flexiblen Schichtsystemen durch die Qualifikationsbreite, das Vorhandensein von bottleneck-Equipment (Möglichkeit von Parallelbetrieb), das Ausmaß der Schwankungen und deren forecast-Zeiten bestimmt.

  • In einem Jahresszenario werden die verschiedenen Phasen bzw. Betriebszustände (z. B. als Linien * Wochenbetriebszeit) erfasst und mit dafür möglichen Schichtmodellen verknüpft. 
  • Innerhalb der einzelnen Schichtmodelle werden weitere Flexi-Elemente für die Schichtplanung integriert, um auf kurz- und mittelfristige Schwankungen reagieren zu können.
  • Um besondere Spitzen und Täler abzufedern, wird mit der Produktionsplanung abgestimmt, inwieweit es hierfür Glättungsmöglichkeiten gibt.
  • Für die verschiedenen Phasen entwickeln wir Schichtmodelle, die möglichst gesundheits- und sozialverträglich sind. Dabei müssen die Modelle in den Übergängen miteinander kompatibel sein.
  • In der Regel wird eine Personalbedarfsplanung gewünscht, die ggf. die Berechnung des erforderlichen Einsatzes von Zeitarbeitnehmern einschließt.
  • Eine Salden-Vorschau (Plus- und Minusstunden) zeigt, wie das gesamte Schichtsystem über das Jahr hinweg „aufgeht“. 

Das alles hört sich kompliziert an und ist es auch. Unsere Aufgabe ist es, daraus eine einfache und praktikable Lösung zu machen.
Wir fassen die Komplexität eines hoch flexiblen Schichtsystem so zusammen, dass man sich konkret vorstellen kann, wie der Jahresverlauf für den Betrieb, aber auch für den einzelnen Mitarbeiter aussieht.

Mit dem Hintergrund unserer Erfahrungen aus vielen ähnlich gelagerten Projekten moderieren wir den Dialog zwischen allen Beteiligten und geben geeignete Empfehlungen. Flexible Schichtsysteme brauchen immer auch einen Satz an einfachen, transparenten Flexi-Regeln zur Steuerung (z. B. Ankündigungsfristen). Dabei zeigen wir auf, welche Möglichkeiten die Mitarbeiter haben, insbesondere Freizeitausgleich mitzuplanen. Hierfür gibt es praktikable Methoden (z. B. ein Zeitfenstersystem).

Umsetzungsbegleitung

Die Besetzungsplanung, die Schichtmodelle, und das Jahresszenario werden in weiter verwendbarer Form zur Verfügung gestellt, sodass Anpassungen jederzeit in Eigenregie durchgeführt werden können.

Wenn eine Lösung gefunden ist, machen wir eine Umsetzungsplanung (klare to-do-Liste) und begleiten auf Wunsch auch die Vorbereitung und erste Phase der Implementierung.
Falls eine neue Betriebsvereinbarung erforderlich ist, können wir auch bei deren Erstellung weitere Unterstützung geben.

Wertstromorientiertes flexibles Schichtsystem im Großbetrieb

Abhängig von der Auftragslage und der Einführung neuer Technologien (Industrie 4.0) kann für einzelne Anlagengruppen quer durch einen größeren Betrieb der Bedarf nach einer Verlängerung der Betriebszeiten entstehen. In diesen Situationen muss das gesamte Schichtsystem des Betriebs auf den Prüfstand und eine neue Form der Schichtplanung entwickelt werden.

Unsere Leistungen:

  • Unterstützung bei der Ermittlung der Besetzungsbedarfe für die einzelnen Anlagen in Zusammenarbeit mit Führungskräften und Wertstromplanern
  • Bildung geeigneter Schichtplangruppen nach Qualifikationen
  • Berechnung der Personalbedarfe
  • Entwicklung kombinierter Schichtmodelle mit Minimierung der Belastung der Mitarbeitenden durch Wochenend- und Nachtarbeit
  • Implementierung von Flexi-Optionen und Erarbeitung geeigneter Flexi-Regelungen
  • Bei Bedarf: mittelfristige Szenarienplanung (Saldenentwicklung)

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